TRE-Ablauf

TRE ist eine Selbsthilfe Methode

Ganz egal ob Du TRE im 1:1 lernen möchtest, oder in der Gruppe, der Ablauf ist bei mir immer der gleiche:

Damit Du es sicher und effektiv anwenden kannst, empfehle ich Dir ein paar „Fahrstunden“ zu nehmen. Es sieht sehr leicht aus, aber es gilt doch ein paar elementare Dinge zu berücksichtigen, bevor Du sicher und effektiv damit loslegen kannst.

Erfahrungsgemäss sind ca. 3-6 Fahrstunden im TRE hilfreich, um es dann in Eigenverantwortung sicher und effektiv anwenden zu können.

Für mich ist TRE zu lernen ähnlich wie Autofahren lernen:

Bei unserer ersten gemeinsamen TRE-Fahrstunde geht es erst darum den Motor zu starten, ein bisschen auf dem Übungsplatz rumzufahren, und ums Bremsen. Das heisst, Du lernst die vorbereitenden Übungen, das Auslösen des Zittermechnanismus und wie wir ihn wieder stoppen können. Beim ersten Mal geht es darum Deinen, Dir eigenen Zittermechanismus kennen zu lernen und mit ihm in Kontakt zu treten.

Dann solltest Du Dir Zeit nehmen das zu Hause zu üben, für Dich spielerisch zu erkunden, wie es sich so anfühlt zu zittern und damit einfach nur zu Sein.

In den nächsten Fahrstunden besprechen wir wie es Dir ergangen ist, was Du so alles entdeckt hast, und, um in der Analogie des Autofahrens zu bleiben, fahren vom Übungsplatz auf die Strasse.

Da geht es dann um das steuern/lenken und Kurven fahren… aber auch über den Erste-Hilfe-Kasten sprechen wir. Halt einfach nochmal Grundlegendes um das Auto sicher durch den Verkehr führen zu können. Dabei bleiben wir aber noch in einer eher verkehrsberuhigter Umgebung.

Das heisst übersetzt, Du lernst nicht einfach nur mit dem Zittern zu Sein, sondern auch es zu steuern, zu regulieren und wie und wann Du dabei die Bremse oder Notbremse ziehen solltest.

Nach jeder Fahrstunde solltest Du Dir immer erst einmal Zeit nehmen, das Gelernte zu Hause zu üben/praktizieren, und für Dich spielerisch zu erkunden.

Sobald Du auch darin mehr Sicherheit hast geht es dann los. Dann kommen die verschiedenen Herausforderungen im Alltag des Autofahrens…

schmale Gassen, Autobahn, Offroad, Bergfahrten, Überholen, wie verhalte ich mich bei Stau, aber auch Schleuderkurse und diverse andere Fahrsicherheitstrainings…

Also, sobald Du mit Dir und Deinem Zittermechanismus Freundschaft geschlossen hast, und Ihr Beide gut miteinander auskommt, können wir damit beginnen ihn gezielter zu nutzen,

z.B. um

  • noch mehr Entspannung (Körper-Geist-Seele) zu finden.
  • Resilienter/Widerstandsfähiger/Stabiler zu werden (Geistig-Emotional / Stress Schock-Trauma-Ängste).
  • Beschwerden im Sinne von Schmerzzuständen (akut-chronisch).
  • die Regeneration nach Krankheit, Unfall oder Operation zu unterstützen.
  • Selbst- und Urvertrauen zu stärken.
  • Frieden und Freundschaft mit Deinem Körper zu schliessen.

Damit TRE mehr als einfach nur Zittern werden kann, ist es Notwendig, dass Du Dich dabei immer sicher und pudelwohl fühlst. Also in „neudeutsch“ gesprochen gilt beim TRE immer

SAFETY & JOY FIRST !